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Vorösterliche Impressionen und Grüße aus der Mittelschule Meitingen

Die hübschen Ostereier und der lustige Hase entstanden im Unterricht von Frau Fachoberlehrerin Maria Christi und Frau Katharina Söder-Bauch. Auf die Kreativität unserer Schülerinnen und Schüler sind wir sehr stolz.

 

 

 
Gute Umgangsformen erlernt

Schülertraining mit Joachim Auer zur Vorbereitung auf die Ausbildung

Mit großen Erwartungen gingen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a und ihr Lehrer Florian Möckl in einen etwas anderen Schultag. Zu Gast war Erfolgstrainer und Businesscoach Joachim Auer, der mit den Schülern ein Training zur Vorbereitung auf die Ausbildung absolvierte. Damit es die zukünftigen Auszubildenden ein wenig einfacher haben, gibt es ein sogenanntes Azubi-Knigge-Training. Darin geht es allerdings nicht darum, das Besteck auf dem Tisch in der korrekten Abfolge zu benutzen. Hier lernen die künftigen Berufseinsteiger was es heißt, freundlich zu grüßen, gut gelaunt die Firma zu betreten oder jemandem auch einmal die Türe aufzuhalten. Die Schüler setzten sich mit den verschiedensten Fragen auseinander, beispielsweise: „Wie verberge ich meine eigene schlechte Laune in der Arbeit?“ oder „Wie gehe ich mit Kollegen um, die einen schlechten Tag haben?“ Zeit zum Ausruhen hatten die Teilnehmer keine. Wenn sie nicht gerade aktiv in der Gruppe arbeiteten, um den Teamgeist zu fördern, erwarteten sie Aktionen, die erst einmal bewältigt werden mussten. Erfolgstrainer Joachim Auer hatte am Ende eines langen Schultages folgende Schwerpunkte mit den Schülern erarbeitet: Die Bühne des Lebens, das Launenmanagement, der Respekt, Verbindung aufnehmen, Ersatzindikatoren für Qualität, Assistenz und Führung, Feedback, das Team stärken und die Anerkennung. Nach dem Tagesseminar waren alle Beteiligten müde und erschöpft, doch jeder konnte für sich selbst etwas mitnehmen. „Es war das erste Mal, dass wir dieses Schülertraining angeboten haben“, so Rektor Peter Reithmeir. Und Lehrer Florian Möckl bestätigt: „Mit Joachim Auer haben wir den richtigen Mann für die jungen Leute in die Schulklasse geholt“. Ihre Teilnahme am Azubi-Knigge-Seminar wurde den jungen Leuten mit einer Urkunde bestätigt.

(Text: Rosmarie Gumpp; Bilder: Florian Möckl)

 
Unterricht einmal anders

Bewerbertraining der LEW an der Mittelschule Meitingen

An der Mittelschule in Meitingen standen die Zeichen auf Zukunft. Die Klassen 9eM (Klassleitung Heinrich Weigert) und 9fM (Klassenlehrerin Claudia Hanke) hatten Besuch von Azubis der LEW-Gruppe. Selina Fackler, Christina Wiest und Sarah Grob, die kaufmännische Berufe erlernen, kamen mit Karina Schaffelhofer, der kaufmännischen Ausbilderin an die Mittelschule nach Meitingen. Die Damen im zweiten Ausbildungsjahr nahmen sich jeweils zwei Doppelstunden Zeit und erklärten den Schülern alles rund um das Thema Bewerbung. Was gehört in ein Bewerbungsschreiben? Wie kann ich mich auf den Einstellungstest vorbereiten? Hierzu übten die Schüler auch praxisnah an einem mitgebrachten Einstellungstest und konnten somit ihr Schul- und Allgemeinwissen unter Beweis stellen. Was muss ich bei einem Vorstellungsgespräch beachten? Um dies zu erproben, stellten sich einige Schüler aus den beiden M-Klassen für ein Bewerbungsgespräch zur Verfügung. Viele Fragen der Schüler konnten bei diesem Besuch ohne Berührungsängste auf Augenhöhe gestellt werden. Karina Schaffelhofer ließ aus ihrer reichen beruflichen Erfahrung immer wieder Tipps und Ratschläge in den etwas „anderen“ Unterricht an diesem Schulvormittag einfließen. Die Mittelschule Meitingen hatte sich im Rahmen des Partnerschulen-Programms der LEW Bildungsinitiative für das Paket „Bewerbertraining“ beworben und den Zuschlag erhalten. Das Partnerschulen-Programm ist ein Angebot der LEW-Bildungsinitiative „3malE – Bildung und Energie“ (entdecken – erforschen – erleben) für alle Schulen in der Region Bayerisch-Schwaben. Ziel dieses Partnerschulen-Programms der Lechwerke ist es, verschiedene Projekte, je nach Schultyp und Interesse, den Schulen einen sinnvollen Bildungsmehrwert zu bieten – vom Forschen mit hochwertigen Experimentiersystemen bis hin zum Bildungscoaching. „3malE – Bildung mit Energie“ ist eine Initiative der Lechwerke AG. Sie wendet sich an Schüler, Studenten, Lehrer und Eltern gleichermaßen. Unter dem Motto „entdecken, erforschen, erleben“ greift die LEW-Bildungsinitiative altersstufengerecht, handlungs- und projektorientiert vielfältige Fragen rund um die Zukunftsthemen Energie und Energieeffizienz auf. Gerne kamen die Schüler ihrer Aufgabe nach, sich bei einem Bewerbungsgespräch auszuprobieren. Die drei Auszubildenden versuchten Gutes zu loben und Schwächen in Stärken umzuwandeln. Rektor Peter Reithmeir freute sich über die Teilnahme seiner Schule: „Im Bewerbertraining erleben die Schüler eine reale Situation, die es zu üben lohnt. Mit den jungen Leuten aus der Praxis ist das eine ganz tolle Erfahrung“. Als Dankeschön erhielten die Referentinnen ein süßes Präsent.

 

Stolz zeigt die Klasse 9fM ihre Zertifikate nach der Teilnahme am Bewerbertraining. Mit ihnen freuen sich Rektor Peter Reithmeir (links), Ausbildungsleiterin Karina Schaffelhofer (links) und gleich daneben die Auszubildenden der LEW, die das Training durchführten, sowie Klassleiterin Claudia Hanke (rechts).

 

 
Neue Streitschlichter an der Mittelschule Meitingen

Rektor Peter Reithmeir überreichte die Ernennungsurkunden

 


Der Schulleiter der Mittelschule Meitingen blickte in strahlende Schüleraugen, als er den acht Mädchen und Jungen aus den 7. und 8. Klassen ihre Streitschlichter-Diplome überreichte. „Schön, dass ihr euch für diese verantwortungsvolle Aufgabe entschieden habt“, so Rektor Peter Reithmeir. Lisa Falk, Lukas Leroch, Elena Obleser, Katharina Schäffler, Lara Schmutterer, Leo Schmutterer, Markus Schönberger und Josephine Zanner absolvierten erfolgreich ihre Prüfung, die sie zu Streitschlichtern befähigt.  Wochenlang trafen sich die motivierten Mädchen und Jungen mit Lehrerin Simone Möckl, die sie zu Streitschlichtern ausbildete. „Alle haben die Prüfung erfolgreich bestanden“, freute sich die engagierte Lehrkraft. Die Streitschlichter wollen Kindern und Jugendlichen in schwierigen Situationen helfen, einen Streit zu beenden, bevor etwas Schlimmeres passiert. Wenn viele Schüler unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichem Temperament und unterschiedlicher Erziehung auf engstem Raum zusammenarbeiten, lassen sich Konflikte, Streit und Ärger nicht vermeiden. Für eine gesunde Streitkultur bedarf es der verschiedenen Konflikte, die normal und wichtig sind, denn schließlich soll eine gesunde Streitkultur gelernt werden. „Treten einmal Aggressionen auf, dann beginnt die Arbeit für uns Streitschlichter“, meint einer der  neu ausgebildeten Streitschlichter. Die betroffenen Schüler sollen eigen- und selbstverantwortlich in einem Schlichtungsgespräch Konflikte lösen. Sie wollen dabei aber nicht Lehrer oder Richter spielen, sondern unter ihresgleichen vermitteln, damit der aktuelle Konflikt gelöst und Schaden behoben werden kann.  Der gemeinsam gelungene Lösungsweg wird in einem schriftlichen Vertrag festgehalten und von den beteiligten Schülern unterschrieben. Für ihre wertvolle Arbeit erhielten die Streitschlichter der Mittelschule Meitingen nicht nur ihre Diplome von Rektor Peter Reithmeir ausgehändigt, sie erfuhren auch ein dickes Lob verbunden mit den besten Wünschen für ihre bevorstehende Arbeit.

Strahlende Gesichter gab es nach der Übergabe des Streitschlichter-Diploms durch Rektor Peter Reithmeir (rechts). Für die Ausbildung zeichnete Lehrerin Simone Möckl (links) verantwortlich.


 
Schüler der 5. Klassen stellen Gipshühner her

Von Renate Grundgeir

Die einfallsreichen und geschickt erstellten Schülerprodukte sorgen für Fröhlichkeit im Schulhaus und läuten durch ihre Frische den Frühling ein.

Schüler der fünften Klassen der Mittelschule Meitingen fertigten im WG-Unterricht bei Fachoberlehrerin Renate Grundgeir Hühner aus Gipsbinden an. Als Anleitung zum selbstständigen Arbeiten diente ein Werkstattheft. Darin befanden sich nicht nur die Arbeitsschritte, sondern auch Informationen zu Materialien wie Draht und Gips. Die meisten Kinder kannten Gipsbinden nur vom Krankenhaus in Zusammenhang mit Verletzungen. Dass Gips aus gemahlenem Stein besteht, wussten die wenigsten. Aber beim Auspacken der Binden konnte man dies sofort feststellen, da sich der Staub auf dem Tisch verteilte. Zuerst mussten die Kinder Draht in einer bestimmten Länge mit dem Seitenschneider abzwicken und anschließend jeweils drei miteinander durch Flechten verbinden. Das ergaben dann die Beine der Hühner. Anschließend wurden diese in Styroporeier gesteckt. Dabei war geschicktes Biegen des Drahtes gefragt, sodass die Hühner danach standen. Je nachdem wie die Beide gebogen wurden, konnte das Huhn laufen, stehen oder picken. Nun ging es mit dem Gipsen los. Man schnitt die Binden in kleine Stücke, die so groß waren wie die Handinnenfläche der Schüler. Dann tauchte man diese in Wasser und überzog das Ei. Schnabel und Flügel wurden individuell geformt oder später aus Filz zugeschnitten und aufgeklebt - je nach Wunsch des jeweiligen Kindes. Die Schwanzfedern wurden ebenfalls aus Draht gebogen und noch vor dem Trocknen eingesteckt. Sobald der Gips getrocknet war, konnte man das Huhn bemalen. Die einen Hühner bekamen Hosen, die anderen verschiedenste Muster. Alle wurden farbenfroh gestaltet. Anschließend gestalteten die Schüler den Kamm und Kropf aus Filz und die Wackelaugen sowie Flügel und Schnabel wurden mit der Heißklebepistole angeklebt. Zum Schluss konnte man sich über Wissenswertes zum Huhn informieren, ein Quiz über die Teile eines Huhnes bearbeiten oder den Aufbau eines Hühnereis kennen lernen.

(Fotos: Rosmarie Gumpp)
 
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